Ein Mensch nach dem Burnout-Coaching

Burnout / Krise / Mobbing / Stress - Was tun?

Sie haben das Gefühl ausgebrannt zu sein, stecken in einer Krise oder leiden unter starkem Stress?

Dann finden Sie hier erste Tipps, die Sie sofort umsetzen können:

Grübeln stoppen

Grübeln über die Ausweglosigkeit einer Situation lähmt die Aktivität und führt in eine Negativ- und Abwärtsspirale. Diese sinnlosen Gedankenspiele sollten daher unterbrochen werden.

Tipps:

  • Bevor Sie beginnen zu grübeln, sagen Sie sich einfach selbst laut: „STOPP!“ Das funktioniert.
  • Analysieren Sie lieber Ihre Gedanken anstatt zu grübeln und bringen Sie sie zu Papier oder sortieren Sie sie auf einem Whiteboard in einer Mind-Map.
  • Lenken Sie sich mit etwas Schönem ab.
  • Suchen Sie sich Übungen zur Entspannung, wie etwa Yoga, Meditieren oder gehen Sie zur Massage oder in die Sauna.
  • Führen Sie ein Tagebuch und schreiben Sie sich Ihre schweren Gedanken von der Seele anstatt nur darüber nachzugrübeln.

Gefühle zulassen

Das Zulassen, Ernstnehmen und Annehmen der eigenen Gefühle ist ein wichtiger Basisschritt, um mit der Verarbeitung einer Krise oder schwierigen Lebenssituation zu beginnen.

Tipps:

  • Gefühle annehmen und dokumentieren
  • Emotionen freien Lauf lassen. Zum Beispiel an einem einsamen Ort einfach mal laut zu schreien kann ein gutes Ventil sein und befreiend wirken.

Sprechen Sie mit vertrauten Menschen

Viele neigen dazu sich in Krisen zurückzuziehen. Dies sollten Sie vermeiden. Besuchen Sie gute Freunde oder Familienmitglieder und sprechen Sie über Ihre Herausforderungen und Gedanken.
Menschen sind seit jeher soziale Wesen und das Sprechen über die eigenen Sorgen und Probleme hilft dabei sie schneller zu lösen.
Vielleicht kennen Sie das: Sie erzählen jemandem etwas von sich und den eigenen Problemen und nebenbei kommt man ganz von selbst auf eine Lösung oder eine neue Idee.

Tip:

  • Gehen Sie vor die Tür. Ihr Leben ist heute und auch in dieser Phase dürfen Sie leben.

Mit dem Schlimmsten abfinden

In Stress- und Krisensituationen neigt man dazu, alles komplett schwarz zu sehen. Man hat dann kein realistisches Empfinden mehr für eine Situation.

Tip:

  • Malen Sie sich das maximal schlimmste Szenario aus, um dieses anschließend auf seinen Realismus und mögliche Konsequenzen zu prüfen.
    Damit werden Katastrophengedanken entkatastrophisiert.

Situation akzeptieren und Verantwortung übernehmen

Grundlegend wichtig für die Bewältigung einer Krise ist es, die aktuelle Situation zu akzeptieren. Man kann nicht auf alle Rahmenbedingungen und Geschehnisse selbst Einfluss nehmen. Diese unabänderlichen Tatsachen müssen zunächst anerkannt werden. Zeit und Energie sollen nicht auf Dinge verschwendet werden, die ohnehin nicht geändert werden können.
Das Ziel ist es, tatkräftig an den Punkten zu arbeiten, die tatsächlich beeinflusst und verändert werden können.
Dazu muss die eigene passive Opferrolle verlassen werden und aktiv die Verantwortung für das eigene Leben übernommen werden.

Frühere Herausforderungen reflektieren

Die aktuelle Krise ist wahrscheinlich nicht die erste schwierige Situation, die im Leben gemeistert wurde. Um das Selbstvertrauen zu stärken ist es hilfreich, sich bewusst vor Augen zu führen, was bisher schon im Leben alles erfolgreich geschafft wurde und welche Bewältigungsstrategien vielleicht auch in der momentanen Situation nützlich sein können.

Tip:

  • Übung: „Geschafft“-Sammlung erstellen und auflisten, was habe ich daraus gelernt habe.

Lebensbilanz ziehen

Bevor es an eine Neuausrichtung des eigenen Lebens geht, sollte das bisherige Leben reflektiert und eine Art Bilanz gezogen werden. Auf dieser Grundlage kann der Neubeginn am besten aufgebaut werden.

Imagination und Visualisierung der eigenen positiven Zukunft

Der Einsatz der eigenen Vorstellungskraft und die Arbeit mit inneren Bildern ist ein mächtiges Instrument für unterschiedlichste Zwecke. Das Grundprinzip dahinter ist ganz einfach: Jede Wirklichkeit entsteht in der Vorstellung. Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns etwas nur gedanklich vorstellen oder ob wir es wirklich erleben. Es reagiert auf die gleiche Art und Weise und Sie erreichen Ihren gewünschten Zustand schneller, da Ihr Gehirn Sie automatisch dabei unterstützt.

Negative Glaubenssätze über Bord werfen

Um in einer Krise positiv und selbstbewusst in die Zukunft schauen zu können, ist es wichtig, negative Glaubenssätze und falsche Überzeugungen in Bezug auf die eigene Person aufzudecken. Tief verankerte Glaubenssätze wie „Ich schaffe das sowieso nicht“, „Ich bin eben nicht so gut wie andere“, oder „Ich bin dumm“ sind typische Beispiele. Nur wenn diese inneren Überzeugungen bewusst gemacht und als falsch enttarnt werden, kann eine neue Perspektive entwickelt werden.

Tip:

  • Machen Sie sich Ihre negative Glaubenssätze bewusst.

Positive Glaubenssätze entwickeln und üben

Nachdem Sie die negativen Glaubenssätze enttarnt haben, müssen Sie sie durch positive Glaubenssätze ersetzen. Beispiele hierfür sind „Ich kann meine Ziele erreichen“ oder „Ich werde von anderen respektiert“.

Körperliche Bewegung

Treiben Sie Sport im Freien oder gehen Sie in der Natur spazieren. Unser Körper ist dafür gemacht und körperliche Aktivitäten wirken sich positiv auf unsere Gedanken aus.

Achtsamkeit üben

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Es wird versucht, sowohl körperlich als auch geistig vollkommen im hier und jetzt sein. Man denkt weder an die Vergangenheit, noch grübelt man über die Zukunft nach. Im Fokus steht nur der Moment, ohne ihn aber zu bewerten. Bei regelmäßiger Übung gelangt man zu der Feststellung, dass das Empfinden von Lebensfreude und Glück nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist, sondern aus einem selbst heraus kommt.

Sich selbst etwas Gutes tun

Kleine Auszeiten im Alltag sind wichtig, um zwischendurch immer wieder zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen. Hierzu sollten Sie sich Ihr persönliches, passendes Repertoire an Möglichkeiten zum Energietanken erarbeiten.
Belohnen Sie sich noch heute! Sie haben es sich verdient, denn Sie machen gerade eine schwierige Phase durch.

Dankbarkeit

Wenn es einem schlecht geht, neigt man meistens dazu, nur noch negative Dinge wahrzunehmen. Das Gute wird entweder für selbstverständlich gehalten oder gar nicht mehr gesehen. Entsprechend wichtig ist es, den Fokus bewusst auf die positiven Dinge im Leben zu lenken, um so Energie und Kraft zu schöpfen. Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch.


Wir hoffen, dass Sie ein paar dieser Punkte schon heute für sich nutzen können.

Wenn Sie derzeit arbeitslos gemeldet sind können Sie von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter einen Gutschein (AVGS) für ein kostenloses Coaching zu den Themen Burnout, Krise, Mobbing und Stress erhalten.

Hier erhalten Sie weitere Informationen dazu:
Wie erhalte ich einen Coaching-Gutschein.

Bei Fragen zu unserem Coaching mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nutzen Sie unser kostenfreies Servicetelefon 0800 600 60 40 (Mo. - Fr. 9:00 - 18:00 Uhr) oder Schreiben Sie uns eine Nachricht.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Alles Gute wünscht Ihnen das Team von NEUSTART.